Die Beam Gen 2 ist eine kompakte Soundbar, deren größter Vorteil in der Sonos-Plattform liegt. Sie kann allein betrieben und später um Subwoofer und Rear-Lautsprecher erweitert werden, ohne von Beginn an ein großes Heimkino-Paket zu kaufen.
Produkt-Check
Sonos Beam (Gen 2) im Check: kompakte eARC-Soundbar mit Dolby Atmos

Inhalt & Sprungmarken
- Technik und Ausstattung, die wirklich relevant sind
- Im Alltag und im passenden Setup
- Für Vinyl- und HiFi-Hörer
- Stärken
- Grenzen und was du vor dem Kauf prüfen solltest
- Lohnt sich das Modell heute?
- Welche Alternativen solltest du daneben vergleichen?
- Für wen passt das Modell?
- Beam und Plattenspieler: nicht direkt anschließbar
- HDMI ARC/eARC richtig planen
- Sub und Surrounds: später erweiterbar
- Musik versus Film
- Fazit
Technik und Ausstattung, die wirklich relevant sind
- HDMI eARC/ARC
- Dolby Atmos-Unterstützung
- fünf Class-D-Verstärker
- vier elliptische Midwoofer, ein Hochtöner und passive Radiatoren
- WLAN und Ethernet
- Apple AirPlay 2
- Trueplay-Raumanpassung
- Erweiterung um Sonos Sub und Surround-Lautsprecher
Die Beam nutzt ihre kompakte Treiberarchitektur und DSP, um räumlichen Eindruck zu erzeugen. Das ist ein anderes Konzept als Soundbars mit physisch nach oben abstrahlenden Treibern und separaten Rears. Welches besser passt, hängt von Raum, Budget und Ausbauplan ab.
Im Alltag und im passenden Setup
HDMI eARC ist der bevorzugte TV-Anschluss. Trueplay sollte nach der Aufstellung durchgeführt werden, sofern ein kompatibles Gerät verfügbar ist. Wer später Sub oder Rears ergänzt, sollte die Einmessung erneut ausführen.

Für Vinyl- und HiFi-Hörer
Für Vinyl kann die Sonos-Plattform interessant sein, wenn eine analoge Quelle über ein Sonos-Gerät mit Line-In ins Multiroom-System eingespeist wird. Für eine rein analoge Stereokette ist die Beam dagegen nicht die klassische Lösung.
Stärken
- sehr kompakt
- HDMI eARC
- gute Erweiterbarkeit im Sonos-Ökosystem
- AirPlay 2 und Multiroom
- Trueplay-Raumanpassung
Grenzen und was du vor dem Kauf prüfen solltest
- voller Mehrwert bindet an das Sonos-Ökosystem
- keine separaten Rear-Lautsprecher im Basispaket
- keine dedizierten Up-Firing-Treiber wie bei größeren Atmos-Systemen
- App-/Netzwerkplattform ist Teil des Nutzungskonzepts
Lohnt sich das Modell heute?
Die Beam Gen 2 bleibt ein etabliertes Sonos-Modell. Bei 2026er Vergleichen sollte sie vor allem gegen aktuelle kompakte Soundbars und gegen die Kosten einer späteren Sonos-Erweiterung gerechnet werden.
Welche Alternativen solltest du daneben vergleichen?
Was du vergleichen solltestBei Sonos Beam (Gen 2) sollte zuerst entschieden werden, ob eine einzelne Soundbar, ein Paket mit Subwoofer und Rear-Lautsprechern oder ein echtes separates Mehrkanalsystem zum Raum passt. Kanalzahlen allein sind kein Qualitätsmaßstab: Raumgröße, Sitzposition, physische Rear-Lautsprecher, Subwoofer-Aufstellung und die TV-Anbindung über ARC/eARC beeinflussen den Nutzwert deutlich stärker.
Darauf beim Vergleich achtenPrüfe vor dem Kauf insbesondere verfügbare HDMI-Anschlüsse, unterstützte Audioformate deines Fernsehers, Platz unter dem TV und die Frage, ob Musik in echtem Stereo eine große Rolle spielt. Wer überwiegend Vinyl hört, bekommt mit zwei guten Stereo-Lautsprechern oft die logischere Basis; wer Filme und Streaming priorisiert, profitiert eher von der komfortablen TV-Integration einer Soundbar.
Für wen passt das Modell?
Für Nutzer mit wenig Platz, Sonos-Bestand oder geplantem Multiroom-Ausbau, die TV-Ton und Musik in einer Plattform bündeln möchten.
Beam und Plattenspieler: nicht direkt anschließbar
Die Beam besitzt keinen analogen Line-In für einen Plattenspieler. Sonos verteilt externe Analogquellen über Produkte mit Line-In, etwa Port, Amp, Five oder kompatible Era-Modelle mit Adapter. Der Plattenspieler benötigt dabei einen eingebauten oder externen Phono-Vorverstärker, bevor das Signal als Line-In eingespeist wird.
HDMI ARC/eARC richtig planen
Für TV-Ton gehört die Beam an den ARC/eARC-Port des Fernsehers. Ob Dolby Atmos tatsächlich ankommt, hängt zusätzlich von Quelle, App, TV und dessen Audio-Passthrough ab. Ein Atmos-Logo auf der Soundbar garantiert nicht, dass jede Zuspielkette das Format liefert.
Sub und Surrounds: später erweiterbar
Der Vorteil des Sonos-Konzepts ist die schrittweise Erweiterung. Wer zunächst mit der Beam startet, kann später Subwoofer und Surround-Lautsprecher ergänzen. Das erhöht aber den Gesamtpreis erheblich; ein Komplettsystem eines anderen Herstellers kann wirtschaftlicher sein.
Musik versus Film
Für Filme ist die zentrale TV-Integration sehr komfortabel. Wer überwiegend Vinyl in Stereo hört, sollte die Beam gegen zwei echte Lautsprecher vergleichen. Ein Soundbar-Gehäuse kann eine breite Bühne simulieren, ersetzt aber nicht vollständig die physische Kanaltrennung eines Stereo-Paars.
Fazit
Die Beam Gen 2 ist weniger wegen maximaler Kanalzahl interessant als wegen Kompaktheit und Ökosystem. Wer Sonos bewusst nutzen will, bekommt eine klare Ausbauperspektive; wer nur maximale Heimkino-Leistung pro Euro sucht, sollte breiter vergleichen.



