Der KEF KC62 ist ein ungewöhnlich kompakter Hochleistungs-Subwoofer. Zwei 6,5-Zoll-Treiber arbeiten im Uni-Core-Force-Cancelling-Konzept gegeneinander, angetrieben von insgesamt 1.000 Watt RMS. Das Ziel ist viel Membranhub und tiefer Bass aus einem Gehäuse mit rund 25 Zentimetern Kantenlänge.
Produkt-Check
KEF KC62 im Check: ultrakompakter Uni-Core-Subwoofer mit 1.000 Watt RMS

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Technische Eckdaten
- Treiber: 2 × 6,5 Zoll im Uni-Core-Force-Cancelling-Design.
- Verstärkung: 1.000 W RMS, verteilt auf zwei 500-W-Class-D-Endstufen.
- Frequenzgang: KEF nennt 11 Hz bis 200 Hz (±3 dB).
- Maximalpegel: 105 dB bei 1 m laut Hersteller.
- Eingänge: Cinch-Line und Hochpegel.
- Ausgang: Cinch mit optionalem Hochpass.
- Abmessungen: etwa 246 × 256 × 248 mm.
Warum zwei gegeneinander arbeitende Treiber?
Force-Cancelling-Konzepte können mechanische Reaktionskräfte im Gehäuse reduzieren. KEFs Uni-Core-Anordnung erlaubt zwei überlappende Schwingspulen in einem gemeinsamen Magnetaufbau. Das spart Platz gegenüber zwei vollständig getrennten Antrieben.

Integration mit kompakten Lautsprechern
Ein KC62 passt konzeptionell besonders gut zu kleinen hochwertigen Stereolautsprechern wie LS50 Meta oder LSX II LT. Wichtig ist trotzdem die Trennung: Der Subwoofer soll die Hauptlautsprecher unten erweitern, nicht deren Grundton überdecken.
Stärken
- extrem kompaktes Gehäuse
- sehr hohe Verstärkerleistung für die Größe
- Line- und Hochpegelanschlüsse
- Hochpass-Ausgang für flexiblere Integration
Grenzen
- hoher technischer Aufwand und entsprechend anspruchsvolle Preisklasse
- ein ultrakompaktes Gehäuse ersetzt in sehr großen Räumen nicht automatisch mehrere große Subwoofer
- Aufstellung und Raumakustik bleiben entscheidend
Alternativen
Was du vergleichen solltestDer SVS SB-1000 Pro ist deutlich größer, bietet dafür App-DSP und parametrischen EQ. Der Klipsch RP-1000SW setzt auf ein größeres Bassreflexgehäuse und hohe Pegelreserven.
Darauf beim Vergleich achtenDatenstand: 12.09.2026. Redaktioneller Produkt-Check auf Basis aktueller KEF-Herstellerangaben, kein eigener Langzeittest.



