DAB+ klingt entweder sauber oder beginnt bei schwacher Signalreserve mit Aussetzern und Blubbern. Bevor ein neues Radio gekauft wird, lohnt eine systematische Prüfung von Antenne, Standort und möglichen Störquellen.
Ratgeber
DAB+-Empfang verbessern: Antenne, Standort und Störungen richtig prüfen

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1. Antenne vollständig ausziehen und ausrichten
Bei einer Teleskopantenne ist die vollständig ausgezogene Antenne der richtige Ausgangspunkt. Schon kleine Winkeländerungen können die Signalreserve verbessern. Entscheidend ist nicht, wie ordentlich die Antenne aussieht, sondern wo der Empfänger stabil arbeitet.

2. Standort ändern
Ein Platz näher am Fenster oder etwas höher im Raum kann deutlich besser funktionieren. Stahlbeton, Metallregale, beschichtete Fenster und Gebäudetechnik können den Empfang beeinflussen. Ein Test an mehreren Positionen kostet nichts und zeigt schnell, ob das Problem am Standort liegt.

3. Vollständigen Sendersuchlauf starten
Nach einem Umzug oder einer deutlichen Standortänderung sollte ein kompletter Suchlauf durchgeführt werden. Alte Programmlisten sagen nichts darüber aus, welche Ensembles am neuen Standort tatsächlich empfangen werden.
4. Störquellen testweise ausschalten
Billige USB-Netzteile, LED-Lampen, Ladegeräte oder schlecht entstörte Elektronik können den Empfang beeinträchtigen. Werden die Aussetzer besser, wenn ein Gerät vom Netz getrennt wird, ist die Ursache schneller gefunden als durch einen Radiotausch.
5. Externe Antenne nutzen, wenn möglich
Ein Radio mit abnehmbarer Antenne und Antennenbuchse ist flexibler. Bei schwierigen Gebäuden kann eine bessere Zimmer- oder Außenantenne sinnvoll sein. Vorher sollte aber geprüft werden, ob die lokale DAB+-Versorgung grundsätzlich ausreichend ist.
Nicht mit Klangproblemen verwechseln
Empfangsaussetzer, Rauschen und Verzerrungen haben unterschiedliche Ursachen. Equalizer, Bassregler oder Lautstärke verbessern keinen schwachen Funkempfang.
Passende Geräte
In den Produkt-Checks zum TechniSat DIGITRADIO 3, Pure Evoke Play und Roberts Revival iStream 3 ordnen wir verschiedene Gerätekonzepte ein.



